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Schutzgas-Schweißgeräte GMAW

MIG oder MAG

Metall-Schutzgas

MSG

Ist der Inhalt der Geldbörse klein und die Bastelwut groß, da kam mir diese Idee und baute so etwas selber. Es folgen einige Beschreibungen und auch ein sichtbarer Erfolg.

Doch muss ich eventuelle Nachbauer auf die Gefahren der Elektrizität hinweisen, unbedingt die VDE Vorschriften zu beachten!! Nur an Spannungslosen Geräten herum-hantieren. Den Stromkreis immer mit Fehlerstrom-Schutzschalter FI. 0,03A. wählen. Auf eine VDE gerechte Erdung achten!! Unkundige sollten so-etwas dem Fachmann überlassen !!

Warum ein Schutzgasschweißgerät ?? Kurz, Schweißstelle incl. Draht und Lichtbogen werden mit dem zugeführten Schutzgas, entweder ein Innert-Gas oder Aktiv-Gas umhüllt. Somit können neben normal unlegierten Stählen auch NE-Metalle, nichtrostende und säurebeständige Stähle verarbeitet werden. Ein weiterer Vorteil des Schutzgasschweißens ist, das bereits Blechstärken ab ca. 0,5mm geschweißt, und wie

bei dem Lichtbogenschweißen, auch verschiedene Materialien miteinander verbunden werden können. Trotz umbau des Schweißtrafos kann immer noch mit einer Elektrode geschweißt werden, entweder mit Wechsel oder Gleichstrom.


Oben links im Bild sieht man das Gasventil, ursprünglich ein Kaltwasserventil aus einer Waschmaschine. Daneben ein Getriebemotor mit einer Übersetzung von ????


Der Schweißdrahtvorschub hat ein einstellungs bereich von ca. 2 m/min bis 5 m/min.

Video clip zur Zeit nicht belegt!!

Überspannungsschutz:

Da bei meiner ersten Versuchsreihe das Problem der unstabilen Schweißspannung auftauchte und ich nicht genau wußte, wie ich die Schweißdrossel an den Trafo anpassen kann, und wo ich das benötigte Material bekommen konnte, habe ich mich für Elektrolyt Kondensatoren entschieden. Die waren günstig zu haben. So habe ich mir einen Brückengleichrichter mit großem Kühlblech, Gebläse und Elektrolyt Kondensatoren (die genauso schnell Strom abgeben wie diese aufnehmen) aufgebaut. Nach ersten Schweißversuchen habe ich festgestellt, das sich die Kondensatoren immer weiter aufladen (also unstabile Schweißspannung), was ist zu machen? Im Fachbuch nachlesen! (Überspannungschutz siehe Abbildung (B)). Es fehlten also noch zwei Widerstände Rv. und Rp. !! Wobei Rv. Vorwiderstand zur Dämpfung des Schwingkreises und zur Begrenzung des Ladestrom-Stosses und Rp. Parallelwiderstand zur Entladung der Kondensatorenbank beitragen. Jetzt habe ich eine stabile Schweißspannung.

Schaltplan

Hier habe ich einen Schaltplan erstellt, der zeigen soll, wie mein Schweißgerät geschaltet ist. Von links sieht man einen Kleinst Transformator und den Brückengleichrichter, auch eine Kontroll-Lampe, danach folgen die individuell einstellbaren Spannungsregler. Regler (A) dient der Spannungsversorgung für die Relais. Regler (B) wird dazu benutzt, den Schweißdrahtvorschub einzustellen. Relais D und E als einfache Schliesser, wobei das Relais E noch mit einem Kondensator versehen ist, um das öffnen zu verzögern, damit sich der Schweißdraht bei abschaltung nicht festschweißt. (F) Ist ein einfacher Schütz, (G) Schutzgas Steuerventil. Rechts im Bild ist der Schweißtrafo, Schweißgleichrichter, Kondensatorpaket, Lade und Entlade Widerstand. Ein Kühlgebläse wurde nicht eingezeichnet.

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